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Kollegialer Vorstand: Karsten F. Kröncke, Ulrich Epple, Peter Stork

Kulturgut Astrologie e. V. ist der Trägerverein für

– Astrologie-Schule WSL Freiburg

– INSTITUT für ASTROLOGIE Freier Arbeitskreis für Lehre und Forschung

 

Zu unserem Thema machten sich große

Gedanken über Astrologie 

Hippokrates (460-365 v. Chr.)

„…Ein Medicus, der in der Sternkunst unerfahren ist, gleicht einem Auge, welches keine Kraft zu sehen hat…“


Lucius Annaeus Seneca (4 v. Chr.-65 n. Chr.)

„…Von den leisesten Bewegungen der Gestirne hängt der Völker Geschick ab und gestaltet sich das Größte und Kleinste, je nachdem des Gestirnes Lauf und Stand günstig oder ungünstig war…“


Origenes (185-254)

„…Die Sterne wirken zwar nicht selbst, aber sie verkünden den Willen Gottes…“


Wolfram von Eschenbach (1170-1220)

„…Der Kreislauf der Gestirne zeigt, wohin der Lauf des Menschen neigt…“


Thomas von Aquin (1225-1275)

„…Das Voraussagen zukünftiger natürlicher Ereignisse, die notwendigerweise aus der Stellung der Gestirne hervorgehen müssen, ist nicht verboten, sondern zulässig. Wenn jemand Ereignisse voraussagt, welche der menschliche Geist voraussehen kann, also Dinge, die notwendiger Weise oder in der Mehrzahl der Fälle eintreten, so handelt er nicht als Wahrsager, sondern als jemand, der weiß und mutmaßt…“


Agrippa von Nettesheim (Heinrich Cornelius, 1486-1535)

„…Auch der Erdkreis ist mit seinen Reichen und Ländern unter die Planeten und die Himmelszeichen verteilt…“


Paracelsus (Thephrast von Hohenheim, 1493-1541)

„…Das Gestirn insgesamt ist ja wahrhaft der Vater aller Künste. Nur schon weil die Astrologie eine Kunst und nicht etwa irgendeine Technik ist, gebührt ihr die Ehre…“


Philipp Melanchton (1497-1560)

„…Denn dieses eine steht fest: Wertvoll und wahrhaftig ist die Wissenschaft der Astrologie, eine Krone ist sie des Menschengeschlechts und ihre ganz ehrwürdige Weisheit ein Zeugnis Gottes…“


Pierre de Ronsard, 1524-1585

(nicht William Shakespeare, wie irrtümlich verbreitet wurde,
recherchiert von Annegret Becker Baumann,
in „sternzeit“, Nr. 26, 09.02.2006, Seite 49)

Nun da der Abend unser Aug‘ umflort,
Betracht ich zukunftssüchtig die Gestirne
Durch die uns Gott in Lettern, wohl zu deuten
Der Kreaturen Los und Schicksal kündet.
Denn der aus Himmelshöhn den Menschen schaut,
Weist ihm aus Mitleid oft den rechten Pfad
In seiner Sternenschrift am Firnament
Und sagt das Glück, das Unglück uns voraus.
Doch wir, am Staube haftend, sündenschwer,
Verachten solche Schrift und sehn sie nicht.

Teil des Gedichts „Elegie“, aus „Sonette für Helene“


Johann Baptist von Helmont (1577-1644)

„…Jeder Stern ist ein Buchstabe. Das Zusammenwirken der Sterne ergibt den sinnvollen Inhalt der Himmelsschrift….“


Johannes Kepler (1571-1630)

„…Die Philosophie und auch die wahre Astrologie ist ein Zeugnis von Gottes Werken und also ein heilig und gar nicht leichtfertig Ding. Dieses will ich meines Teiles nicht verunehren…“


Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibnitz (1646-1716)

„…Alles bildet ein geordnetes Ganzes. Gott hat alle Dinge und Vorgänge mit äusserster Genauigkeit aufeinander abgestimmt. Der Kosmos funktioniert nach einer vor Ewigkeiten festgelegten ‚Prästabilierten Harmonie’…“


Immanuel Kant (1724-1804)

„…Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der gestirnte Himmel über uns und das moralische Gesetz in mir…“


Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Da ist’s denn wieder, wie die Sterne wollten:
Bedingung und Gesetz und aller Wille
Ist nur ein Wollen, weil wir eben sollten
Und vor dem Willen schweigt die Willkür stille.
Das Liebste wird dem Herzen weggescholten,
Dem harten Muß bequemt sich Will und Grille.
So sind wir scheinfrei denn, nach manchen Jahren
Und enger dran, als wir am Anfang waren.

Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,
Die Sonne stand zum Gruße der Planeten,
Bist alsobald du fort und fort gediehen,
Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.
So mußt du sein, dir kannst du nicht entfliehen,
So sprachen schon Sibyllen und Propheten,
Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt
Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.


Friedrich von Schiller (1759-1805)

Die himmlischen Gestirne machen nicht
Bloß Tag und Nacht, Frühling und Sommer.
Nicht dem Sämann nur bezeichnen sie die Zeiten der Aussaat
Von Verhängnissen gesteuert in der Zukunft dunkles Land,
Den Schicksalsmächten hoffend übergeben.
Da tut es not, die Saatzeit zu erkunden,
Die rechte Sternenstunde auszulesen,
Des Himmels Häuser forschend zu durchspüren,
Ob nicht der Feind des Wachsens und Gedeihens
In seinen Ecken schadend sich verberge.


Friedrich Hölderlin (1770-1843)

„Wie du anfängst, so wirst du werden,
soviel auch wirket die Not und die Zucht.“


Friedrich Rückert (1778-1866)

Wie von der Sonn‘ geh’n viele Strahlen erdenwärts,
so geht von Gott ein Strahl in jedes Herz.
In diesem Strahle hängt das Ding mit Gott zusammen
und jedes fühlet sich dadurch von Gott entstammen.


Arthur Schopenhauer (1788-1860)

„…Der Lebenslauf des Menschen ist in den Planeten vorgezeichnet….“


Rudolf Steiner (1861-1925)

„…Dem Stellen des Horoskops liegt die Wahrheit zu Grunde, daß der Kenner dieser Dinge die Kräfte lesen kann, nach denen sich der Mensch in das physische Dasein hereinfindet. Einem Menschen ist ein bestimmtes Horoskop zugeordnet, weil in demselben sich die Kräfte ausdrücken, die ihn ins Dasein geführt haben … Das Horoskop ist das, wonach der Mensch sich richtet, bevor er sich hineinbegibt in das irdische Dasein….“


Rudolf Steiner (1861-1925)

„…Die Astrologie ist eine große Wissenschaft, sie wird ihren Höhepunkt erst in kommenden Zeiten haben. Man wird zu ihrer Darstellung die ganze Anthroposophie brauchen und noch einiges darüber hinaus…“


Franz Boll (1865-1922)

„…Astrologie ist ein bemerkenswerter kühner Versuch, die Welt als Ganzes, als eine einzige große Einheit zu deuten; und sie fügt auch den Menschen in diese große Gemeinschaft ein, die alles Lebendige gesetzlich verbindet…“


Franz Boll (1865-1922)

„…Die geschichtliche Forschung kann nicht darauf verzichten, eine Wissenschaft (Astrologie) wieder verstehen zu lernen, auf die nach den Worten eines modernen Philosophen mehr Zeit, Geduld und Scharfsinn und Geld verwendet worden ist als auf irgendeine derer, die wir wahr zu nennen pflegen….“


Ernst Cassirer (1874-1945)

„…Die Astrologie ist einer der großartigsten Versuche systematisch-konstruktiver Weltanschauung, der je vom menschlichen Geist gewagt wurde….“


Carl Gustav Jung (1875-1961)

„…Die Versuche des menschlichen Geistes, Typen zu konstruieren und damit Ordnung in das Chaos der Individuen zu bringen, sind uralt. Den ältesten nachweisbaren Versuch dieser Art hat die im alten Orient entstammende Astrologie unternommen….“


Wernher von Braun (1912-1977)

„…Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß das ganze Universum ohne so etwas wie einen göttlichen Willen entstanden ist….“


Albert Einstein (1879-1955)

„…Die Astrologie ist eine Wissenschaft für sich. Aber eine wegweisende. Ich habe viel aus ihr gelernt und vielen Nutzen aus ihr ziehen können…“ (zitiert nach Eugen Grupp, 1958, Seite 8)


Henry Miller (1891-1980)

„…Ich finde verwirrende Richtigkeiten in allem, was die Astrologie betrifft….“


Wilhelm Th. A. Hartmann (1893-1978)

„…Wer sich als Gegner der (richtig verstandenen) Astrologie nur einmal wenige Wochen – anhand seines eigenen Geburtsbildes – beschäftigt, ist kein Gegner mehr! Woraus also folgen müßte, daß es Gegner, die sich einmal praktisch mit der Ausdeutung laufender Konstellationen an Geburtsbildern beschäftigt haben, nicht gibt!…“
Wilhelm Th. A. Hartmann war Physiker und Astronom, leitete später viele Jahre lang die Sternwarte in Nürnberg. In den Zwanziger Jahren beschäftigte er sich intensiv mit Astrologie, insbesondere mit der Auswertungsmethode Hamburger Schule. Zusammen mit Friedrich Sieggrün (Mitbegründer der Hamburger Schule) verfaßte er das Büchlein Die Hamburger Astrologenschule. Es erschien broschürt, im DIN A 5-Format, Umfang 64 Seiten, im Theosophischen Verlagshaus, Leipzig, Juli 1925, innerhalb der Reihe: Veröffentlichungen über Wissenschaft und Weltanschauung der Astrologie, Band III. Das Buch enthält zwei Beiträge:
o Einführung in die Astrologischen Arbeitsmethoden der Hamburger Schule. Von Wilhelm Hartmann.
o Die Fliegerbombe. Astrologische Skizze von Friedrich Sieggrün.
Eine Fotokopie dieses Büchleins kann gegen Vorkasse von € 10,– (inkl. Versandkosten) bezogen werden von:
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Candi (Leo Cunibert Mohlberg (1901-)

„… Um Dich nun von der abergläubischen Auffassung der Astrologie, wie sie im Volk umgeht, zu befreien, mußt Du wissen, daß es sich bei der wahren Astrologie nicht um eine Wahrsagerei, sondern um echte Psychologie und Typologie handelt…“
Candi (Leo Cunibert Mohlberg), in ‚Briefe an Tschü‘, Verlag M.S. Metz, Zürich 1945, Mohlberg war Benediktinerpater, Dr. phil., Ordinarius für spezielle Kirchengeschichte am Päpstlichen Institut für christliche Archäologie, Rom


Ernst Jünger(1895-1998)

„…Die Astrologie hat eine Kurzschrift geschaffen …, die zu den frühesten Schriftzeichen gehört. Bedeutung und Deutung sind eng miteinander verknüpft. Eine solche Schrift kann nicht gelesen werden wie eine mathematische Formel: sie wird eher nach der Art eines Kunstwerkes erfaßt…“
aus: Ernst Jünger in: „An der Zeitmauer“


Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-)

„…Ich bin als Physiker an die Sache (Astrologie) herangegangen mit aller Skepsis … Ich habe den Eindruck gewonnen, einfach in der Beschäftigung damit, daß empirisch etwas daran ist. Ich bin zwar skeptisch gegen die Astrologen, aber ich bin auch skeptisch gegen die Meinung der Physiker…“
„…Die Astrologie wird im Universitätsbereich zumeist als Aberglaube beurteilt, obwohl sie eine mathematische Disziplin von hohem Rang ist, die von ihren Anhängern empirisch und mit voller Überzeugung ausgeübt wird und von ihren Gegner empirisch nicht überprüft worden ist…“


Adolf Muschg (1934-)

„… Die Astrologen waren die Astronomen der Frühzeit unserer Geschichte. Sie erkannten in der Natur schicksalhafte, göttliche Zeichen. So gesehen ist jeder von uns ein Astrologe; wir alle lesen, wenn wir Menschen begegnen, Zeichen – in ihrer Mimik, in ihrer Körperhaltung. Die Astrologie lädt uns ein, vielschichtig und facettenreich über Menschen zu erzählen. Das gefällt mir…“


Milan Kundera (1929-)

„… Ob wir den Voraussagen der Astrologie glauben oder nicht, das Horoskop ist eine Metapher des Lebens, die eine große Wahrheit in sich birgt…“
aus: Milan Kundera in: Die Unsterblichkeit, Carl Hanser Verlag, München 1990, Seite 330


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